Wie-Hex

Fahrbahn

Ob es sich bei dem Hexenbesen (Wie-Hex ist die Abkürzung für Wiegand Hexenbesen) noch um eine rodelbahnartige Anlage handelt ist umstritten, da der Fahrgast nicht mehr selber in das Fahrgeschehen eingreifen kann. Er lässt sich schon fast als Achterbahn bezeichnen.
An verschiedenen Stützen hängt die aus zwei übereinander angeordneten Rohren bestehende Schiene, unter der die Fahrzeuge fahren.
Wie bei Sommerrodelbahnen rollen die Wagen die Strecke durch Schwrkraft getrieben hinab.Bergauf wird der Wagen wieder mit einem "Beschleuniger" befördert, wobei es sich um ein in die Schiene integriertes Seil mit aufgesetzter Verdickung handelt. An dieser hakt der Wagen ein und wird dann per Elektromotor wie von einer Seilwinde wieder hinauf gezogen. In einer Strecke können auch mehrere Beschleuniger und Abfahrtsstrecken im Wechsel folgen.
In der Station werden die Wagen von pneumatischen Bremsen, deren Bremsklötze von oben auf das Fahrwerk drücken, angehalten.
In Thale wurde 2003 eine Vor-Version des Wie-Hex (von mir als Junior Hexenbesen betitelt) eröffnet. Die Schiene dieser Anlage besteht aus nur einem Rohr und die Fahrzeuge sind nur für eine Person bis max 65 kg zugelassen.

 


Die Zweirohr-Schiene. An der Verdickung im Zugseil hakt sich das Fahrgestell ein. 

 

Fahrzeug 

Die Fahrzeuge hängen unter der Schiene und können in den Kurven seitlich ausschwingen. Es gibt verschiedene Fahrzeugvarianten, in denen ein bis zwei Passagiere sitzen, stehen oder sogar liegen können.
Die erste Anlage dieses Typs eröffnet im Frühjahr 2007 auf der Wasserkuppe.